Hinter Nordic Walking verbirgt sich ein neues Bewegungskonzept, das von
finnischen Skilangläufern für das Sommertraining entwickelt worden ist. Man
schreitet mit speziellen Stöcken, die bei jedem Schritt neben dem Körper
schwingen, einher. Das bringt 90 Prozent aller Muskeln zum Einsatz, der
Bewegungsapparat wird um 30 Prozent mehr entlastet und die angespeicherte
Energie wird bis zu 45 Prozent mehr abgebaut als beim traditionellen Jogging.
Durch den typischen Armschwung wird es zum effektiven Ganzkörpertraining, das Arme, Schultern, Brust- und Rückenmuskeln stärkt und die Haltung verbessert, häufige Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich werden teilweise gelöst und insbesondere die „sitzverarmte“ Bauch- und Rückenmuskulatur werden beansprucht. Wer zügig drauflos marschiert, verbraucht mehr Energie als beim herkömmlichen Wandern – und das absolut gelenkschonend. So werden Gelenke und Wirbelsäule beim Laufen auf ebener Strecke durch die Stöcke um fünf Kilo pro Schritt entlastet.
Nordic Walking funktioniert oberhalb der Gürtellinie wie Skilanglauf, darunter entspricht es dem Walking - in der sportiven Form dem Jogging. Die Armarbeit erzeugt bei korrekter Technik Vortrieb und hat wenig mit dem Gleichgewichtseinsatz der Stöcken beim Wandern zu tun.
Die speziellen Nordic Walking Stöcke mit dem patentierten Schlaufensystem lassen ein rhythmisches Öffnen und Schließen der Hand zu, ohne dabei den Stock zu verlieren. Damit hat eine Nordic Walking Einheit mehrere Tausend Pumpbewegungen der Armmuskulatur zur Folge und so werden über den Schub über die Handschlaufe Arme, Schultergürtel und Oberkörpermuskeln ideal und sanft trainiert.