Der Ritten ist wohl eines der schönsten und vielfältigsten Wander- und Erholungsgebiete, mit seinen über 300 km Wanderwegen.
Der Ritten ist schon seit 400 Jahren ein Fremdenverkehrsgebiet, hier haben die Bozner Bürger die Sommerfrische erfunden.
Die Gäste, die Bozner und die Einheimischen, alle mögen sie ihn, den Ritten,
Hausberg der Landeshauptstadt und beliebtes Ausflugsziel für
Wanderer, Familien und Einzelgänger. Sommerfrischtradition par Excellance und
eine Reihe von Naturschönheiten erwarten den Liebhaber dieses klimatisch
besonderen Ortes, der nicht nur Künstlern und Philosophen seit jeher
Inspiration und Erholung bietet.
Die Besonderheiten des Ritten sind seine Vielfältigkeit aufgrund der verschiedenen Höhenlagen: während in den talnahen Lagen oberhalb von Bozen Weinbau bis auf eine Meereshöhe von 1.000 m betrieben werden kann, überwiegen auf der Hochfläche weite Wald- und Wiesenlandschaften. Ab einer Höhe von 1.500 m geht das Landschaftbild in die alpine Vegetation und Almlandschaft über.
Der Ritten ist das ideale Ferienparadies für Genießer: hier oben hat der Wanderer einen einmaligen Ausblick auf die Wunderwelt der Dolomiten, die sich an der Südseite des Hochplateaus von ihrer schönsten Seite präsentieren.
Schon Sigmund Freud schrieb vom Ritten:
Brief von Freud an Jung: Klobenstein, 1. Sept. 1911
Lieber Freund ...
Ich teile [Ihnen mit], daß sich mein
Arbeiten in diesen Wochen auf das nämliche Thema bezog wie Ihres, auf den
Ursprung der Religion
(...) Hier auf dem Ritten ist es göttlich schön und behaglich.
Ich habe eine unerschöpfliche Lust zum Nichtstun, temperiert zweistündige
Lektüre in neuen Dingen bei mir entdeckt. (...) Auf Wiedersehen!
Ihr getreuer Freud
Der Ritten ist das ideale Ferienparadies für Genießer: hier oben hat der Wanderer einen einmaligen Ausblick auf die Wunderwelt der Dolomiten, die sich an der Südseite des Hochplateaus von ihrer schönsten Seite präsentieren.
Auf in die "Frisch": alljährlich zu Beginn des Sommers, war und ist es seit jeher Brauch, dass man in die "Frisch" geht. Der Begriff "Sommerfrische" leitet sich von der Frist - Frisch - Sumerfrist ab. Angeblich soll der Brauch zum Sommerfrischen bereits 1576 aufgekommen sein. Die traditionelle Sommerfrische dauerte genau 72 Tage. Pünktlich am 29. Juni, dem Peter- und Paulstag, wurden Hausrat und ausreichend Wäsche der wohlhabenden Bozner Familien in Truhen und Schachteln verstaut, die Kinder in die sogenannten "Pennen" (aus Ruten geflochtene Tragkörbe) gepackt und zusammen mit der "gnädigen Frau" - diese saß meist im Damensattel hoch zu Ross - in lufige Höh' gebracht. Diese zweite Residenz, das Rittner Sommerdomizil, genossen außer der "Herrschaft" hauptsächlich die Kinder. Bereits in den "Acht Bozner Seligkeiten", dem tonangebenden Reglement eines jeden "richtigen" Bozners, schreibt Karl Theodor Hoeninger: "Ganz unerlässlich ist zum Dritten, ein Sommerfrischhaus am luftigen Ritten ..."